Das Team der Verwaltungsstelle Neuwied
Wir arbeiten engagiert für unsere Mitglieder

IG Metall Verwaltungsstelle Neuwied
Langendorfer Str. 66
56564 Neuwied
Tel. (0 26 31) 8 36 80
Fax (0 26 31) 83 68 22
Neuwied(at)igmetall.de
Neue Bürozeiten ab 2. Januar 2012
Montag bis Donnerstag:
08:00 bis 12:30 Uhr
13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 08:00 bis 13:O0 Uhr
und nach Vereinbarung
Markus Eulenbach
1. Bevollmächtigter und Kassierer
Markus.Eulenbach(at)igmetall.de
Wilfried Stenz
2. Bevollmächtiger (ehrenamtlich)
Mirko Kuklenski
Gewerkschaftssekretär
Mirko.Kuklenski(at)igmetall.de
Silvia Pitzen
Verwaltungsangestellte
Silvia.Pitzen(at)igmetall.de
Leonore Saamer
Verwaltungs- und Kassenangestellte
Leonore.Saamer(at)igmetall.de
Andrea Winter-Kuch
Verwaltungsangestellte
Andrea.Winter-Kuch(at)igmetall.de
Die Verwaltungsstelle Neuwied betreut ca. 7.000 Mitglieder und ist zuständig für die Landkreise Neuwied, teilweise Mayen-Koblenz und Ahrweiler. Zu dem Betreuungsbereich der Verwaltungsstelle gehören 44 Betriebe.
Wir bieten Hilfe für Arbeitslose bei der Überprüfung von Bewilligungsbescheiden für das Arbeitslosengeld II.
Außerdem jeden ersten Donnerstag im Monat Rentenberatung durch Versichertenältesten Peter Probst.
Termine vereinbaren unter: 0 26 31 - 83 68 - 0.
Sie können sich aber auch direkt mit den Versichertenältesten der DGB-Region Koblenz in Verbindung setzen:
Peter Probst für den Bereich Neuwied: 0 26 34 - 33 47
Helmut Niedzwetzki für den Bereich Ahrweiler: 0 26 42 - 2 36 25.
MitstreiterInnenfür neuen Arbeitskreis gesucht
Aus Arbeitskreis Angestellte entsteht Arbeitskreis Familie und Beruf
Der Arbeitskreis Angestellte wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich hauptsächlich mit psychischen Belastungen der Arbeitnehmer und dem Thema „Gute Arbeit im Büro“ beschäftigt. Im Mai 2010 fand eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum „Arbeits- und Gesundheitsschutz im Büro“ mit einer Referentin des IG Metall Vorstandes statt. Im November 2010 lud die IG Metall Neuwied zu einem gut besuchten und interessanten Fachvortrag von Dr. Klaus Peters aus Berlin zu dem Thema „Warum komme ich so unter Druck?“ ein.
Aus diesem Arbeitskreis soll jetzt der Arbeitskreis „Familie und Beruf“ entstehen. Gesucht werden interessierte Kolleginnen und Kollegen. Der Arbeitskreis wird sich auch mit dem Thema Vereinbarkeit von Arbeit und Leben beschäftigen. Dieses Thema brennt Frauen wie Männern auf den Nägeln. Denn zu einem guten Leben gehört mehr als ein guter Job. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen gibt es noch viel zu selten.
Der erste Termin findet am 13. März 2012 um 17:00 Uhr statt. Wer mitmachen will, meldet sich bitte telefonisch.
Arbeitskreis Berufsbildung
An dem Arbeitskreis Berufsbildung nehmen Ausbilder und Lehrer, also auch Mitglieder anderer Gewerkschaften, teil. Ziel ist die stetige Verbesserung der Ausbildung. Dies geht einher mit kritischen Diskussionen zur Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger bis hin zur Qualität der Ausbildung in den Berufsschulen. Eine Befragung, die durch den Ortsjugendausschuss durchgeführt wurde, bestätigt den Handlungsbedarf hinsichtlich der Berufsschulen. Ein Bildungsgipfel mit verschiedenen Akteuren ist anzustreben.
Referenten-Arbeitskreis
Der Referenten-Arbeitskreis trifft sich alle zwei Monate und kümmert sich um die Qualifizierung der Betriebsräte und Vertrauensleute, organisiert Seminare für die Verwaltungsstelle und diskutiert allgemein politische Themen. Auf Initiierung des Referenten-Arbeitskreises hat die Verwaltungsstelle Neuwied einen politischen Stammtisch ins Leben gerufen, der in unregelmäßigen Abständen stattfindet und bei dem in lockerer Atmosphäre über den Arbeitsalltag und über die aktuelle Politik diskutiert wird.
Ortsjugendausschuss

Die Vorsitzende des Ortsjugendausschusses ist Lana Horstmann. Der Ortsjugendausschuss trifft sich in der Regel monatlich und beschäftigt sich zurzeit mit der Operation Übernahme. Im Juni dieses Jahres hat der Ortsjugendauschuss eine Aktion in der Neuwieder Innenstadt organisiert, um mit Passanten über Leiharbeit, befristete Beschäftigungen, Werkverträge, Dauerpraktika und Arbeitslosigkeit zu diskutieren. Einige Jugendliche nahmen auch an dem Bezirksjugendcamp in Mellnau teil. Der Ortsjugendausschuss und viele Auszubildende aus Neuwied haben am 1. Oktober 2011 an der Aktion in Köln teilgenommen. Am 9. Februar findet eine Jugendmitgliederversammlung im food hotel statt. Interessierte jugendliche Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Örtlicher Vertrauensleute-Ausschuss
Vertrauensleute sind das Bindeglied zwischen Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall

Der Vorsitzende des Vertrauensleute-Ausschusses ist Horst Gerlach. Der Ausschuss trifft sich im alle zwei Monate und beschäftigt sich mit den Aktivitäten und der Qualifizierung der Vertrauensleute in den von der IG Metall Neuwied betreuten Betrieben. Auch Seminare für Vertrauensleute werden von der IG Metall Neuwied mit Hilfe des Ausschusses durchgeführt.
Mitgliederwerbung, Aktivitäten zu diesem Thema stehen genauso auf der Tagesordnung wie Aufruf und Teilnahme zu Kundgebungen der IG Metall Neuwied. Im Jahr 2012 finden Vertrauensleutewahlen statt. Bis zum 31. Mai muß die Wahl abgeschlossen sein. Unterstützung gibt es in der Verwaltungsstelle.
Aktive Seniorinnen und Senioren
Auch im Ruhestand gewerkschaftlich aktiv sein

Der Senioren-Arbeitskreis trifft sich alle zwei Monate. Der neue Vorsitzende des Senioren-Arbeitskreises ist Peter Probst, der vielen durch die Rentenberatung bekannt ist. Die stellvertretende Vorsitzende ist Elke Stolte. Auch sie ist vielen bekannt sein, da sie früher als Verwaltungsangestellte bei der Verwaltungsstelle Neuwied beschäftigt war. Der Arbeitskreis diskutiert über politische Themen, organisiert die Senioren-Reise der Verwaltungsstelle, den Herbstausflug der Seniorinnen und Senioren, eine Seniorenversammlung und die Weihnachtsfeier. Oft nehmen auch die Senioren an Kundgebungen der Verwaltungsstelle teil.
Wer muss wie viel zahlen?
Beitragsanpassung beim Wechsel im Arbeitsleben
Status | Monatlicher IG Metall Beitrag |
Rentner/in | 0,5 Prozent der Monatsrente |
Rentner/in im Heim | 1,53 Euro |
Vorruheständler/in | 0,5 Prozent des Monatseinkommens |
Altersteilzeit | Tarifliche Altersteilzeit: 80 Prozent des ehem.1-Prozent-Beitrags Gesetzliche Altersteilzeit: 70 Prozent des ehem.1-Prozent-Beitrags |
Arbeitslose/r | 1,53 Euro |
Elternzeit | 1,53 Euro |
Umschüler/in | 0,5 Prozent des Monatseinkommens |
Umschüler/in ohne Einkommen | 1,53 Euro |
Studium | 2,05 Euro |
Wehr-/Zivildienst | beitragsfrei |
Krank mit Krankengeldbezug Bezieher von Überbrückungsgeld | 0,5 Prozent des Krankengeldes 0,5 Prozent des Überbrückungsgeldes |
Krank ohne Krankengeld | 1,53 Euro |
Kurzarbeit permanent | 1 Prozent der Kurzarbeiterbezüge |
Private Insolvenz (mit gerichtlicher Bestätigung) | 1,53 Euro |
Vollzeit/Teilzeit | 1 Prozent des Bruttogehalts |
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Verwaltungsstellen
Im Bezirk Frankfurt ist die IG Metall in 27 Verwaltungsstellen organisiert: acht in Hessen, neun in Rheinland-Pfalz, vier im Saarland und sechs in Thüringen. In der Verwaltungsstelle erhalten Mitglieder Auskunft und Beteiligungsangebote, werden betriebliche Interessenvertretungen unterstützt, Personengruppenausschüsse betreut, Aktionen durchgeführt und vieles mehr. Außerdem ist die Verwaltungsstelle Ansprechpartner für Politik, Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Der Ortsvorstand bestimmt die Politik der Verwaltungsstelle. Verantwortlich für ihre Umsetzung sind der/die erste und zweite Bevollmächtigte. Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretäre sind zuständig für politische Aufgaben, Verwaltungsangestellte sind die hauptsächlich im Mitgliederservice tätig, organisieren Veranstaltungen vor Ort und nehmen Rechtsschutz-Anliegen auf.
Kooperationen
In manchen Regionen ist die IG Metall auch in unserem Bezirk mit sinkenden Mitgliederzahlen konfrontiert. Die wesentliche Ursache dafür ist der Abbau industrieller Arbeitsplätze, sei es durch Verlagerungen, Restrukturierungen oder Missmanagement. Unser Ziel ist es, vor Ort präsent zu bleiben. Anstelle von Fusionen setzen wir auf Kooperationen benachbarter Verwaltungsstellen unter Beibehaltung der Strukturen vor Ort. Dabei werden die ehrenamtlichen Gremien (Ortsvorstand, Delegiertenversammlung, Ausschüsse und Arbeitkreise) sowie auch die Gewerkschaftsbüros erhalten. Auf Ebene der Bevollmächtigten und Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretäre gibt es erweiterte Zuständigkeitsbereiche.
Seit 2005 gibt es im Bezirk Frankfurt acht Kooperations-Projekte mit unterschiedlicher Struktur, z.B. gemeinsamer 1. und 2. Bevollmächtigter - der 1. ist auch Kassierer - wie in Gera/ Jena-Saalfeld. Oder gemeinsamer 1. Bevollmächtigter und je eigene 2. Bevollmächtigte (teilweise auch als Kassierer), etwa in Eisenach/ Suhl-Sonneberg. Oder zwei eigene 1. Bevollmächtigte und Kassierer und gemeinsamer hauptamtlicher 2. Bevollmächtigter wie in Erfurt/ Nordhausen. Oder Kooperation in Arbeitsschwerpunkten wie z.B. Handwerk oder Bildungsarbeit (so etwa Neustadt/ Kaiserslautern/ Ludwigshafen-Frankenthal).
Die Tarifgebiete im Bezirk
Die Kernbereiche unserer Tarifpolitik sind Metall- und Elektroindustrie, Stahl und Stahlverarbeitung, Textilindustrie, Holz- und Kunststoff verarbeitendes Gewerbe und das Handwerk (Kfz-Handwerk, Metallhandwerk, Elektrohandwerk, Sanitär und Heizung, Heizungsindustrie).
In der Metall- und Elektroindustrie gibt es sechs Tarifgebiete: Hessen, Rheinland-Rheinhessen, Pfalz, Saarland, Osthessen und Thüringen. Allein unter den Geltungsbereich der Metall- und Elektroindustrie dieser Tarifgebiete fallen rund 370.000 Beschäftigte.
Die größten Betriebe der Metall- und Elektroindustrie sind Adam Opel GmbH Rüsselsheim, Volkswagen AG Kassel, Daimler AG Werke Wörth und Kassel, Ford Werke GmbH Saarlouis, Robert Bosch GmbH Homburg, ZF Getriebe GmbH, Continental Teves Frankfurt, Fritz Winter GmbH Stadtallendorf sowie Manroland Offenbach.
Handlungsfelder der IG Metall
Die herausragende Aufgabe der IG Metall ist die Verbesserung der Arbeits-, Einkommens- und Lebensbedingungen. Das wichtigste Instrument dazu ist der Tarifvertrag, der Entgelt, Arbeitszeit und viele weitere Arbeitsbedingungen verbindlich regelt. Die Bedeutung des Flächentarifvertrages als Instrument zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen ist ungebrochen. Nach wie vor werden mehr als drei Viertel aller Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland direkt oder mittelbar durch Tarifverträge bestimmt.
Prägend für die Arbeits- und Lebensbedingungen ist darüber hinaus das Sozialsystem. Die in der Vergangenheit häufig geäußerten Vorwürfe der mangelnden Flexibilität und der angeblich unzureichenden Wettbewerbsfähigkeit haben sich gerade in der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise als haltlos erwiesen. Ein stabiles Tarif- und Sozialsystem, funktionierende Strukturen der Mitbestimmung waren und bleiben wichtige Voraussetzungen für Beschäftigungssicherung und Zukunftsfähigkeit. Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Metallindustrie kann kaum ernsthaft in Frage gestellt werden.
Die Gewerkschaft nimmt auch die Herausforderungen durch Globalisierung und Strukturwandel an. Die IG Metall in Betrieben und Regionen übernimmt Verantwortung bei der Gestaltung von Veränderungsprozessen in Unternehmen und Branchen, deshalb ist die IG Metall auch Ansprechpartnerin in Fragen von Wirtschafts-, Struktur- und Arbeitsmarktpolitik. Gerade die Erfahrungen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise unterstreichen jedoch die Notwendigkeit eines grundlegenden Kurswechsels. Deshalb gilt es, die Debatte um die Demokratisierung der Wirtschaft wieder auf die Tagesordnung zu bringen.
Die IG Metall mischt sich auch gesellschaftspolitisch ein. Wir streiten gegen die Heraufsetzung des Rentenalters genauso wie für die Perspektiven der jungen Generation. Wir treten ein für Verteilungsgerechtigkeit und ein durchlässigeres Bildungssystem - unabhhängig von sozialer Herkunft. Die IG Metall ist aktiv gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Eine bessere Arbeitswelt, eine soziale und demokratischere Wirtschaft und Gesellschaft sind möglich. Dafür streiten wir.






