"Politisches Hickhack lähmt Investitionen", so Heiner Flassbeck, Chefökonom bei der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau.
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Große Koalition beschließt Konjunkturpaket II - Bewertung der IG Metall Mit dem Konjunkturpaket II hat die Bundesregierung angesichts der Wirtschaftskrise die notwendigen Maßnahmen ergriffen. Im Paket finden sich auch Vorschläge aus dem Sieben-Punkte-Programm der IG Metall „Keine Entlassungen 2009“. Hierzu zählen unter anderem die Regelungen zum Kurzarbeitergeld und zur Qualifizierung, die Umweltprämie für die Verschrottung von Altautos, der Finanzierungsschirm für die Realwirtschaft sowie die Stärkung der öffentlichen Infrastrukturinvestitionen. Der Umfang dieser geplanten Infrastrukturinvestitionen in Höhe von 14 Milliarden Euro fällt im Hinblick auf die Tiefe und Breite der Krise aber deutlich zu gering aus.
Kurzdarstellung und Bewertung des Konjunkturprogramms
"Banker dürfen nie wieder in der Lage sein, den Lebensabend von Millionen von Menschen zu gefährden" sagt Dierk Hirschel, Ökonom des DGB in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 9. Januar 2009. Er fordert eine neue Ordnungspolitik, die auch in die unternehmerische Freiheit der Finanzakteure eingreift.
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"Die langfristige Wachstumsabschwächung wurde spekulativ überdeckt." Karl Georg Zinn zieht im Supplement der Dezemberausgabe der Zeitschrift Sozialismus Zwischenbilanz zur beschleunigten Talfahrt der Realwirtschaft.
Supplement 12 2008
IG Metall fordert: Keine Entlassungen in 2009 Die Weltwirtschaft ist in der Krise. Auftragseinbruch und fehlende Investitionsfinanzierung drohen eine Beschäftigungskrise auszulösen. Die IG Metall will Entlassungen vermeiden. Dazu hat sie ein Sieben Punkte Programm entwickelt. Es enthält betriebliche und tarifpolitische Instrumente zur Arbeitsplatzsicherung, Stabilisierungsmaßnahmen für die Konjunktur sowie Impulse für Investitionen in die Zukunft von Arbeit, Bildung und Umwelt. Für ihre Mitglieder bietet die IG Metall Beratungsangebote und Krisenintervention vor Ort.
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7 Punkte Positionspapier
Statement Berthold Huber
Statement Detlef Wetzel
"Finanzmärkte brauchen gesellschaftliche Kontrolle"
Um künftig besser vorbeugen zu können, hilft eine "Schufa für Banken", fordert der Ökonom des DGB Dierk Hirschel. Link zum Artikel "Welche Zukunft hat der Kapitalismus?"
Die Wochenzeitung "Freitag" hat eine Artikelserie zur Wirtschaftskrise gestartet: Link zur Freitag-Debatte "Deutschland bremst"Wer die Wirtschaftskrise bekämpfen will, müsse kräftige Konjunkturimpulse setzen, sagt Wirtschaftsforscher Gustav Horn in einem FR-Interview. Die Regierung biete hier "schlechtes Handwerk". Link zum Artikel Wer jetzt investiert, spart in der Not Vertrauen in Wirtschaft und Arbeitsmarktentwicklung ließe sich heute mit einem New Deal gewinnen. Eine Politik jedoch, die nur Banken mit milliardenschweren Notprogrammen saniert und nicht zugleich mit einer expansiven Ausrichtung der öffentlichen Haushalte die Binnenwirtschaft stärkt, schafft kein Vertrauen, so der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel in der aktuellen Ausgabe des Freitag. Link zum Artikel Handeln im Zustand des Nicht-Wissens Der Soziologe Ulrich Beck über die Wendehälse der Finanzkrise und die Bedeutung Europas Link zum Artikel Frieden mit dem Kapital?
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat im Juni 2008 die Denkschrift "Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive" veröffentlicht. Kritikerinnen und Kritiker sind zu der Ansicht gelangt, dass die EKD mit dieser Denkschrift aus biblisch-theologischer, wirtschaftswissenschaftlicher und weltweit ökumenischer Perspektive offensichtlich einen Irrweg betreten hat. Der "Aufruf wider die Anpassung der Evangelischen Kirche an die Macht der Wirtschaft" kann hier herunter geladen werden: Aufruf Die Kunst, den Hexenmeister zu zähmen Ist der globale Kapitalismus doch der "Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr zu beherrschen vermag, die er selbst heraufbeschwor", wie Friedrich Engels und Karl Marx prophezeiten? Für Michael Müller kommen erstmals in der modernen Wirtschaftsgeschichte vier Krisen zusammen: Finanzcrash, Rohstoffverknappung, Klimawandel und explodierende Lebensmittelpreise.
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Tribunal für Spekulanten Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler fordert Strafen für Wetten auf Nahrungsmittel und warnt vor den Folgen der Finanzkrise für die armen Regionen der Welt.
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Chancen eines Neuanfangs vertan "Beim Schnüren des Rettungspaketes saßen die Brandstifter am Steuer des Löschzugs" sagt der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 22. Oktober 2008.
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Faules System der Finanzmärkte Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung sprach mit dem Wirtschaftswissenschaftler Heinz-J. Bontrup über die Finanzkrise und ihre Folgen:
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Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Finanzmärkte und zur Vermeidung negativer Auswirkungen auf die Realwirtschaft
Eine Stellungnahme des DGB
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