Tarifvertrag Beschäftigungssicherung bis 2009 verlängert
Die Metall-Tarifparteien der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) haben am 7. Dezember 2007 in Frankfurt den Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung unverändert verlängert. Die Verlängerung geht erstmals über zwei Jahre. Bisher gab es jeweils nur Verlängerungen für zwölf Monate. Der Vertrag ermöglicht es den Betriebsparteien, die Arbeitszeit zum Zweck der Beschäftigungssicherung vorübergehend und ohne Entgeltausgleich zu senken. Für die Dauer verkürzter Arbeitszeiten sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Der Vertrag schreibt vor, dass Auszubildende nach erfolgreichem Abschluss für mindestens zwölf Monate übernommen werden.
Tarifbewegung 2007
Es wurde folgender Abschluss erzielt:
>> ab 01. Juni 2007 4,1 Prozent mehr Entgelt
>> für die Monate April und Mai 2007 eine Einmalzahlung in Höhe von 400 € (für die Auszubildenden gibt es 125 €)
>> ab Juni 2008 eine weitere Tabellenerhöhung um 1,7 Prozent
>> für die Monate Juni bis Oktober 2008 eine weitere Einmalzahlung in Höhe von 3,98 Prozent eines Monatsentgelts
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von insgesamt 19 Monaten
Tarifbewegung 2006
Nach dem NRW-Pilotabschluss vom 22. April konnte dieser am 24. April unverändert auf die Tarifgebiete der Mittelgruppe übertragen werden. Er besteht aus vier Elementen:
>> Einmalbetrag von 310 Euro (Azubis 90 Euro) für März, April, Mai, von dem betrieblich nach oben (bis 620 Euro) und unten (bis 0 Euro) abgewichen kann.
>> Tabellen wirksame Erhöhung um drei Prozent ab Juni für zehn Monate.
>> Umwandlung der vermögenswirksamen Leistungen in einen Baustein für die Altersvorsorge
>> Tarifvertrag zur Qualifizierung
Medien-Info
Flugblätter mit Tabellen für:
Rheinland-Pfalz
In der fünften Runde am 19. April legten die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vor. Die Verhandlung wurde nach kurzer Dauer abgebrochen. Einen Tag später haben die Tarifkommissionen Anträge an den Vorstand auf Scheitern und Urabstimmung beschlossen.
Medien-Info
Flugblatt Tarifkommission 20. 4.
Am 10. April in der vierten Runde präsentierten die Arbeitgeber dasselbe Billigangebot wie in anderen Tarifgebieten. Zweimal 1,2 Prozent mehr für jeweils 12 Monate sowie 0,6 Prozent Einmalzahlung für dieses und 0,4 für nächstes Jahr. Von diesen Einmalzahlungen sollte betrieblich nach unten abgewichen werden können. "Über eine Provokation kann man nicht verhandeln", sagte Bezirksleiter Armin Schild. Die fünfte Runde wurde für den 19. April vereinbart.
Medien-Info
Flugblatt
In der dritten Verhandlung am 27. März haben die Arbeitgeber erneut ein Angebot verweigert und unverschämte Gegenforderungen auf den Tisch gebracht. Die letzte Runde vor Ende der Friedenspflicht ging wiederum ohne Annäherung zu Ende. Als nächster Termin wurde der 10. April vereinbart.
Medien-Info
Flugblatt
In der zweiten Runde am 10. März haben die Arbeitgeber ihre Blockade fort- und noch Zumutungen draufgesetzt. Es gab kein Angebot und deshalb auch keine Annäherung. Die nächste Verhandlung ist am 27. März.
Presse-Info
Flugblatt
In der Mittelgruppe fand am 8. Februar 2006 in Darmstadt die bundesweit erste Verhandlung statt. Sie endete ohne Annäherung. Die nächste Runde ist am 10. März.
Medien-Info
Flugblatt
Am 17. Januar haben in Frankfurt die Tarifkommissionen aller Tarifgebiete die Forderung beschlossen.
Presse-Info
Flugblatt
Der Bezirk hat am 18. und 21. November in den Tarifgebieten Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz den Startschuss für die Forderungsdebatte in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie gegeben. Bezirksleiter Armin Schild sprach sich für "eine deutliche Erhöhung der Entgelte" aus. "Verteilungsspielraum plus X" empfahl er die Aufnahme einer Umverteilungskomponente. Weiter plädierte er für die Wiederinkraftsetzung des Tarifvertrags über die vermögenswirksamen Leistungen sowie für einen Tarifvertrag Qualifizierung und Innovation.
Presse-Info Rheinland-Pfalz
Flugblatt Rheinland-Pfalz
Tarifvertrag Beschäftigungssicherung
Der zum Jahresende auslaufende Tarifvertrag Beschäftigungssicherung für Hessen, Rhgeinland-Pfalz und das Saarland gilt in 2006 unverändert weiter. Darauf haben sich IG Metall und die Arbeitgeber der Mittelgruppe am 8. Dezember in Darmstadt verständigt. Der Vertrag ermöglicht es den Betriebsparteien, die Arbeitszeit vorübergehend und ohne Lohnausgleich für die Sicherung der Beschäftigung zu senken. Außerdem schreibt er vor, dass Auszubildende nach erfolgreichem Abschluss für mindestens 12 Monate übernommen werden.
Presse-Info
Am 20. Juli 2005 wurden die Verhandlungen über eine Änderung der Manteltarifverträge infolge der neuen ERA-Bedingungen erfolgreich abgeschlossen. Am 15. September haben die Tarifkommissionen den neuen Tarifverträgen zugestimmt.
Die von der IG Metall geforderte regionale Verhandlung über den von Gesamtmetall auf Bundesebene gekündigten und nicht erneuerten Bundesmontagetarifvertrag haben die Arbeitgeber am 20. Juli 2005 abgelehnt. Die IG Metall fordert vor allem den Erhalt des 13-prozentigen Montagezuschlags und der Auslösungen.
Am 1. März 2005 ist die zweite Stufe des Tarifabschlusses von 2004 in Kraft getreten. Die Erhöhung von 2,7 Prozent ist seitdem zu 2 Prozent tabellenwirksam. 0,7 Prozent werden im ersten Jahr als Einmalzahlungen fällig.
Tarifvertrag Beschäftigungssicherung
Neuabschluss für 2005 am 23. November
Presse-Info
Tarifbewegung 2004
Metall-Tarifkommissionen nehmen Abschluss an. Neue Tariftabellen ab 1. März.
Flugblatt Rheinland-Pfalz
ERA-Verhandlungen
Am 6. Juli 2004 wurden die ERA-Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen.
Flugblatt mit Infos und Erläuterungen