Kraftfahrzeughandwerk Tarifgebiet Rheinhessen Abschluss am 13. Februar 2007 erzielt Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen der rund 13.000 Beschäftigten im KFZ-Gewerbe Rheinland-Rheinhessen steigen ab dem 1. März 2007 um 2,5 Prozent. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 29. Februar 2008. Darauf und auf geringfügige Erweiterungen der Flexibilisierungsmöglichkeiten bei der Arbeitszeit haben wir uns mit den Arbeitgebern am 13. Februar in Koblenz gleich in der ersten Verhandlung geeinigt.
Abschluss am 21. November 2005 erzielt Löhne und Gehälter der rund 13000 Beschäftigten im Kfz-Gewerbe Rheinland-Rheinhessen steigen rückwirkend ab 1. Novem- ber um 1,7 und ab 1. Januar nochmal um 1,9 Prozent. Auszubildende erhalten infolge der vereinbarten Anbindung ihrer Vergütungen an den Ecklohn ab 1. Januar im Schnitt 21 Euro mehr im Monat. Das Weihnachtsgeld ist wieder in Kraft. Außerdem gibt es neue Vereinbarungen zur Altersteilzeit und zur Weiterbildung. Arbeitgeber können verlangen, dass sich Beschäftigte mit zweieinhalb Stunden pro Monat an den Weiterbildungskosten beteiligen. Die Wochenarbeitszeit beträgt weiterhin 36 Stunden. Erklärungsfrist bis 13. Dezember, 12 Uhr. Eine fünfte Verhandlung ist nötig. Sie ist am 30. September 2005. Denn auch die vierte Verhandlung am 20. Juli endete ergebnislos. Die Arbeitgeber haben weiterhin insbesondere auf pauschaler Anrechnung von Qualifizierungszeiten auf die Arbeitszeit bestanden. Das hat die IG Metall abgelehnt und einen eigenen Vorschlag für einen Qualifizierungstarifvertrag vorgelegt. Die Verhandlung wurde von einer Aktion begleitet: Rund 80 Kfz-Beschäftigte aus sieben Betrieben überreichten den Arbeitgeber-Vertretern Unterschriften, die sie in den Betrieben gesammelt hatten. Die dritte Verhandlung am 7. Juli war von Warnstreiks in elf Autohäusern mit rund 350 Beteiligten begleitet worden Delegationen der Warnstreikenden hatten vor dem Verhandlungslokal demonstriert.
Flugblatt
In der zweiten Verhandlung am 6. Juni haben die Arbeitgeber ihre Gegenforderungen noch verschärft. Sie blieb deshalb wie die erste Runde ergebnislos. Die nächste Verhandlung ist am 7. Juli 2005.
Presse-Info
Flugblatt
In der ersten Verhandlung am 11. April 2005 haben die Arbeitgeber Arbeitszeitverlängerung, Urlaubskürzung und Veränderungen beim Akkordzuschlag gefordert.
Flugblatt Tarifkommission hat am 15. Februar 2005 folgende Forderungen beschlossen: - Einkommenserhöhungen von 3,2 Prozent - Abschluss eines Tarifvertrages zur Beschäftigungssicherung - Neuabschluss Tarifvertrag Altersteilzeit Arbeitgeber haben Tarifvertrag Altersteilzeit zum 30. Juni 2004 gekündigt. Erste Gespräche am 28. Januar 2005 und 18. März 2005. Arbeitgeber haben Einkommenstarifverträge zum 31. März 2005 gekündigt.
Abschluss am 20. April 2004 in zweiter Verhandlung
Löhne und Gehälter steigen ab 1. April 2004 um 1,95 Prozent für zwölf Monate. Die Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen liegen im Schnitt leicht darüber. Die massiven Gegenforderungen der Arbeitgeber konnten weitgehend abgewehrt werden.
Flugblatt
Heizungsindustrie
Tarifgebiet Rheinland-Pfalz Löhne, Gehälter, Ausbildungsvergütungen und Auslösungssätze zum 31. Dezember 2002 gekündigt. Forderungen: 5 Prozent, 30 Euro für Azubis. Die 1. Tarifverhandlung am 21. Januar 2003 endete ergebnislos. Auch das Sondierungsgespräch vom 25. Juni 2003 blieb bisher ohne Ergebnis. Mit Schreiben vom 4. Mai 2004 haben die Arbeitgeber sämtliche übrige Tarifverträge gekündigt. Verwaltungsstellen erhalten bei Nachfrage Vollmacht zur Verhandlung von Haustarifverträgen. Abschluss am 11. Dezember 2000 Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Januar 2001 um 2 %, ab 1. Januar 2002 um weitere 2 %. Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab 1. Januar 2002 in allen Stufen um 10 DM; Flexi-Rahmen auf 32 bis 42 Stunden erweitert. Manteltarifvertrag, Bestimmungen über Auswärtsarbeiten und Sonderzahlungen wieder in Kraft gesetzt. Sämtliche Verträge kündbar zum 31. 12. 2002. Rheinhessen Letzter Tarifabschluss für 1988! Sondierungsgespräche 1995/1996/1997 - zuletzt am 29.10.1997 - ohne Ergebnis. Wir haben die Arbeitgeber mehrfach und schriftlich zur Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen aufgefordert. Die Arbeitgeber machen für die Wiederaufnahme von Verhandlungen die Tarifierung der 40-Stunden-Woche zur Bedingung.
Metallhandwerk (Schlosser)
Tarifgebiet Rheinhessen Abschluss am 27. Mai 2004 Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Juli 2004 um 1,25 Prozent und ab 1. März 2005 um weitere 1,3 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab 1. März 2005 um 10 Euro. Laufzeit der Verträge bis 31. Dezember 2005. Abschluss einer Tarifvereinbarung zur Beschäftigungssicherung mit Teillohnausgleich von 20 Prozent. Erweiterung der Arbeitszeitflexibilisierung auf einen Korridor zwischen 30 und 42,5 Stunden.
Elektrohandwerk
Tarifgebiet Rheinland-Pfalz Entgelte einschließlich Ausbildungsvergütungen wurden zum 31. März 2004 gekündigt. Forderung: Einkommenserhöhung um 3,5 Prozent. Drei Verhandlungen, die letzte am 5. Oktober 2004, endeten ergebnislos. Es gibt auch keinen neuen Termin. Die Verwaltungsstellen haben Vollmacht für Aktionen.
Flugblatt
Warnstreiks haben stattgefunden.
Flugblatt Am 11. Februar 2005 hat die hessische Tarifkommission gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen über das weitere Vorgehen beraten. Ergebnis: Die Bezirksleitung fordert die Verbände zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen auf. Aktionen sollen dieser Aufforderung Nachdruck verleihen. Zwischenzeitlich (mit Schreiben vom 7. Juni 2005) haben die Arbeitgeber Arbeitszeit, Urlaub, Urlaubsgeld und den Tarifvertrag zu den Auslösungen zum 30. September 2005 sowie das Weihnachtsgeld zum 31. Juli 2005 gekündigt. Abschluss am 11. März 2003 Entgelte und Ausbildungsvergütungen steigen ab 1. April 2003 um 1,5 Prozent. Laufzeit bis 31. März 2004. Im ehemaligen Tarifgebiet Pfalz wird die im ehemaligen Tarifgebiet Rheinland-Rheinhessen geltende durchschnittliche Leistungszulage von 5 % in folgenden Stufen eingeführt: ab 1. 8. 2003 die ersten 2,5 %, ab 1. 1. 2005 die zweiten 2,5 %. Ab 1. 1. 2005 wird außerdem im ehemaligen Tarifgebiet Pfalz die im ehemaligen Tarifgebiet Rheinland-Rheinhessen bereits geltende Verdienstsicherung für ältere ArbeitnehmerInnen eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt sind dann die Tarifbedingungen in ganz Rheinland-Pfalz einheitlich.
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Heizung/Sanitärhandwerk
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