IG Metall Neuwied
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20.09.2019, 09:09 Uhr

#fairwandel

Über 50.000 setzen Zeichen für eine gerechte Transformation

  • 29.06.2019
  • Aktuelles, Bildergalerie, Tarif, Betriebe, Jugend

Mehr als 50.000 Menschen haben am Samstag, 29. Juni 2019, bei der #FairWandel-Kundgebung der IG Metall im Berliner Regierungsvirtel demonstriert. Ihre Forderung: Aus technischem Fortschritt muss sozialer und ökologischer Fortschritt für alle werden.

Die IG Metall Neuwied reist mit einem Bus nach Berlin zur Kundgebung.

Sie kamen aus der ganzen Republik, mit zehn Sonderzügen und 800 Bussen. Ihre Botschaft an Regierung und Unernehmen: Das Nichtstun muss ein Ende haben. Verkehrswende, Energiewende, Klimaschutz und Transformation der Industrie funktionieren nicht von alleine. Dafür braucht es einen Plan, massive Inverstitionen - und vor allem schnelles und entschlossenes Handeln.

"Die Teilnehmer erwarten von Politik und Arbeitgebern, dass der digitale und ökologische Wandel den Beschäftigten Chancen auf gute Arbeit gibt", sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, in Berlin. "Die Transformation muss sozial, ökologisch und demokratisch gestaltet werden. Dafür hat diese Kundgebung ein kraftvolles Zeichen gesetzt."

Qualifizierung statt Entlassungen
Zentrales Anliegen der Kundgebung ist die Forderung an den Arbeitgeber und Politik, dafür zu sorgen, dass der ökologische und digitale Wandel nicht massenhaft Verlierer hervorbringt.

Im Gegenteil: Die Transformation soll aus technischem Fortschritt sozialen Fortschritt machen. Das setzt voraus, dass für Beschäftigte Brücken gebaut werden. "Wir verlangen ein Transformationskurzarbeitergeld. Damit werden Entlassungen vermieden und die Beschäftigten können sich für die Arbeit an neuen Produkten qualifizieren", sagte Hofmann.

Mobilitätswende umsetzen
Die IG Metall erwartet, dass die Mobilitäts- und Energiewende erfolgreich umgesetzt wird - im Interesse der Beschäftigten und des Klimaschutzes. Da wollen wir keine Zieldebatten mehr, sondern endlich konkrete Maßnahmen - nämlich eine flächendeckende und verlässliche Infrastruktur von Schnellladestationen. Von den Unternehmen forderte Hofmann Investitionen in neue Produkte und Geschäftsmodelle und die Sicherung von Standorten.

Mit dabei: Joris, Clueso, Culcha Candela,...
Bei bestem Wetter in Berlin rockten Joris und Co die Bühne, die Teilnehmer tanzten und richtiges Konzertfeeling kam auf.

Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern, den Verantwortlichen und allen Mitwirkenden für die tolle Veranstaltung. Es macht immer wieder Spaß gemeinsam mit Euch diese (Arbeits-) Welt ein Stückchen besser zu machen! Wir sind der Wandel, auf den wir gewartet haben!


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