IG Metall Neuwied
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22.01.2018, 19:01 Uhr

600 Rasselsteiner demonstrieren gegen Sparkurs

Protest bei ThyssenKrupp in Duisburg: Was die Stahlbeschäftigten jetzt fordern

  • 03.05.2017
  • Aktuelles, Betriebe, Bildergalerie

03.05.2017 | Die Beschäftigten bei thyssenkrupp Steel Europe sind sauer: Sie fordern endlich Klarheit über die Zukunft ihrer Standorte und ein Ende der Fusionspläne mit Tata. Seit Monaten hängen die Beschäftigten der thyssenkrupp-Stahlsparte in der Luft: Wie geht es weiter mit ihren Standorten? Was ist mit der drohenden Fusion mit dem Konkurrenten Tata Steel? Sind Arbeitsplätze in Gefahr? All diese Fragen hat der thyssenkrupp-Vorstand bislang nicht beantwortet. Obwohl der Betriebsrat und die Belegschaft seit langem darauf drängen. Vor dem Tor 9 am Werk Duisburg-Hüttenheim haben die Beschäftigten heute gegen die Ungewissheit protestiert. 7500 Stahlkocher forderten endlich Klarheit über den weiteren Kurs des Unternehmens. So lief der Aktionstag in Duisburg.

Demonstrationsteilnehmer gegen Sparkurs

Am 03.05.2017 konnten so viele Rasselsteiner mobilisiert werden, dass die IG Metall Neuwied mit zwölf Bussen zur Protestkundgebung nach Duisburg fuhr, um gegen die Fussionsgespräche von thyssenkrupp mit dem indischen Stahlriesen Tata Steel zu protestieren. Der Konzern plant in den kommenden drei Jahren 500 Millionen Euro an Einsparungen im Stahlbereich. Trotz gefüllter Auftragsbücher sind durch die beabsichtigten Einsparprogramme mehrere tausend Arbeitsplätze und Standorte bedroht.

Gemeinsam fordert die Belegschaft von tyssenkrupp: Keine Schließung von Standorten, kein Personalabbau, statt dessen ein Konzept für die Zukunft. "Es war eine gelungene Veranstaltung, die deutlich gemacht hat, dass sich die Belegschaften der Business Area Steel nicht gegeneinander ausspielen lassen. Schluss mit dem Gerede, dass das Stahlgeschäft schlecht läuft und her mit einer Vorwärtsstrategie!" so der Betriebsratsvorsitzende Wilfried Stenz von thyssenkrupp Rasselstein.
Bei den Beschäftigten aller TKSE-Standorte besteht Einigkeit darüber, dass kein Arbeitsplatz kampflos geopfert wird.

Stahl hat Zukunft - Stahl ist Zukunft!


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